News, Artikel & Services
Aktuelles
Corporate & Gesellschaftsrecht, Startup, Gründung und Finanzierung, Unternehmen & Commercial, AgriTech sowie Mediation.
News
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Launch von Harpo NDA Digital
Mit Harpo ist eine moderne Lösung für NDA-Prozesse live: NDAs können digital erstellt, per Link oder QR-Code unterzeichnet und anschließend strukturiert verwaltet werden.
News - Beratung im Markenrecht Cosia App
🇩🇪 Rechtsanwalt Friedrich von Jagow hat die innovative Zyklus-, HealthTech & Wellbeing-App "Cosia" bei der Entwicklung ihrer markenrechtlichen Strategie unterstützt. Ziel war die rechtssichere Markenpositionierung im wettbewerbsintensiven App- und Gesundheitsmarkt.
News - Drift Legal Tech & Compliance
🇩🇪 Rechtsanwalt Friedrich von Jagow, LL.M. berät das Berliner Startup DRIFT u.a. in den Bereichen LegalTech und Compliance. Drift ist ein innovatives LegalTech-Unternehmen mit dem Ziel, die globale Mobilität von Fachkräften radikal zu vereinfachen. Mit Hilfe modernster Künstlicher Intelligenz digitalisiert und automatisiert Drift den gesamten Prozess der legalen Hashtag#Migration. Die Plattform ermöglicht eine transparente und vollständig digitale Abwicklung von Visa- und Aufenthaltsgenehmigungen, angefangen bei der Antragstellung über Behördenkommunikation bis hin zur Einbindung spezialisierter Rechtsanwälte, welche die AI-gestützte Plattform auch für die Bearbeitung ihrer eigenen Fälle einbinden und dadurch radikal Zeit sparen. Dabei vereint Drift juristische Exzellenz mit einer erstklassigen Nutzererfahrung – für die User genauso wie für die Partner-Rechtsanwälte. LegalTech steht hier nicht nur für die AI-gestützte Unterstützung juristischer Prozesse, sondern für einen echten Paradigmenwechsel: Rechtliche Dienstleistungen werden durch Automatisierung, intelligente Entscheidungsunterstützung und nahtlose Workflows effizienter, skalierbarer und zugänglicher. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Drift und darauf, gemeinsam den Weg für eine moderne, faire und AI-gestützte Einwanderung federführend zu gestalten. 🇬🇧 Friedrich von Jagow, LL.M. is advising the Berlin-based startup Drift , particularly in the areas of LegalTech and compliance. Drift is an innovative LegalTech company with a clear mission: to radically simplify the global mobility of skilled professionals. Leveraging cutting-edge AI, Drift fully digitizes and automates the process of legal migration. The platform enables a transparent and entirely digital handling of visa and residence permits—from the initial application and government communications all the way to the integration of specialized attorneys. These partner lawyers can also use Drift’s AI-powered platform to manage their own cases, significantly reducing time and effort. Drift combines legal excellence with a first-class user experience—both for corporate users and legal professionals. Here, LegalTech is more than just AI-enhanced legal support. It represents a true paradigm shift: legal services become more efficient, scalable, and accessible through automation, intelligent decision support, and seamless workflows. We are excited to collaborate with Drift and to help shape the future of modern, fair, and AI-driven immigration.
News - Übernahme Optik & Akustik für OG3
Rechtsanwalt Friedrich von Jagow berät die OG3 Gruppe bei der Übernahme zahlreicher Augenoptik- und Hörakustik-Fachgeschäfte in ganz Deutschland .
News - Zaitgeist setzt auf von Jagow Legal
🇩🇪 Rechtsanwalt Friedrich von Jagow hat die Zaitgeist Innovation Group GmbH bei der Konzeption und rechtlichen Gestaltung ihrer Kooperationsverträge mit der öffentlichen Hand beraten.
Artikel
Corporate & Gesellschaftsrecht, Startup, Gründung und Finanzierung
Beurkundungspflicht beim Asset Deal
Asset Deals werden immer wichtiger durch die zunehmende Übertragung virtueller Vermögenswerte und gewinnt als Form des Unternehmenskaufs insbesondere im eCommerce- und Buy-and-Build-Sektor zunehmend an Bedeutung. Der Käufer erwirbt dabei gezielt einzelne Wirtschaftsgüter oder eben, wie in der Praxis viel häufiger, alle Wirtschaftsgüter und Vermögenswerte des Zielunternehmens – ohne die Gesellschaft des Verkäufers mitzuerwerben. Langfristiges Ziel vieler dieser Transaktionen ist ein lukrativer Exit an einen größeren Marktteilnehmer wie einen Strategen oder Private-Equity-Käufer.
Corporate - Holding-UG Vorteile & Vorgehen
Die sogenannte Holding-Struktur erfreut sich bei Gründer innen und Investor innen zunehmender Beliebtheit. Statt Anteile an einem Startup oder einer anderen Gesellschaft direkt als Privatperson zu halten, erfolgt die Beteiligung über eine eigens dafür gegründete Holding-Gesellschaft. In den meisten Fällen wird dazu eine Unternehmergesellschaft (UG) genutzt, die zu 100 % im Eigentum der Gründer*in steht. Das geht schnell, kostet wenig und der Notar bereitet alles vor. Mit der Gründung ist es jedoch nicht getan, viele vergessen schnell, dass sie damit Eigentümer und Geschäftsführer einer realen Kapitalgesellschaft ist, die Bilanzen erstellen und Jahresabschlüsse veröffentlichen muss. Und doch hat es sich als Marktstandard etabliert. Warum ist dieses Modell so vorteilhaft? Ein zentraler Aspekt ist die Steueroptimierung. Im Folgenden beleuchten wir die steuerlichen Vorteile, die Gründungskosten und die laufenden Kosten einer solchen Struktur.
Corporate - SAFE Finanzierung in Deutschland
Das Simple Agreement for Future Equity, kurz SAFE, hat sich in den letzten Jahren international als beliebtes Instrument der Frühphasenfinanzierung für Startups etabliert. Ursprünglich im Silicon Valley entwickelt, stellt SAFE eine flexible und unkomplizierte Möglichkeit dar, Kapital zu beschaffen, ohne sofort Anteile am Unternehmen zu übertragen. Auch im deutschen Startup-Ökosystem wächst das Interesse an dieser Finanzierungsform stetig. Allerdings sind bei der Verwendung unter deutschem Recht einige Besonderheiten und Herausforderungen zu beachten. Im Folgenden geben wir einen rechtlichen Überblick über Herkunft, Funktion, Vorteile sowie die notwendigen Anpassungen bei der Umsetzung von SAFE-Finanzierungen in Deutschland.
Das perfekte NDA
Neben Präsident Trump und den Feiertagen Halloween und Valentinstag ist eine der überflüssigsten Exportleistungen der USA in den letzten Jahrzehnten das NDA oder zu Deutsch die "Verschwiegenheitsvereinbarung". Mittlerweile ist ohne NDA an einen normaler Unternehmensalltag gar nicht mehr zu denken, ohne NDA sagt die Vertriebskraft von heute mancherorts schon gar nicht mehr Guten Tag. Der überbordende Gebrauch im Alltag ist in weiten Teilen auf Unkenntnis und darauf basierender Angst begründet, ohne NDA etwas falsch zu machen. Als Teil der Kennenlern-Rituale ist neben der Datenschutz-Belehrung das NDA aber eher ein unnötiges Ärgernis - insbesondere im deutschen Rechtsraum, der die meisten üblichen Regelungsinhalte schon gesetzlich vorsieht.
ESOP / VSOP
Startups haben klassischerweise nicht das Kapital, um hohe Unternehmensgehälter zu zahlen, aber gleichzeitig viel Fantasie, was sie erreichen und mal wert sein können. Dadurch spielen Mitarbeiterbeteiligungsprogramme eine entscheidende Rolle in der Startup-Welt, um trotzdem talentierte Fachkräfte zu gewinnen und langfristig an das Unternehmen zu binden. Durch die Beteiligung am Unternehmenserfolg steigt die Motivation der Mitarbeitenden, und sie identifizieren sich stärker mit den Unternehmenszielen. Zu den gängigsten Modellen zählen das Employee Stock Option Plan (ESOP) und das Virtual Stock Option Plan (VSOP).
Vesting
Gründer- und Mitarbeiterbeteiligung ist ein zentrales Konzept in Startups und jungen Unternehmen. Das Alignment der Interessen durch die Verknüpfung des persönlichen Gewinns mit dem Erfolg des Unternehmens geht einher mit erheblichen Einsparungen bei den Gehältern und ermöglicht auch jungen Unternehmen mit wenig Kapital, hochqualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Diese Mitarbeiter sollen natürlich nicht nach Erhalt der Anteile sofort wieder gehen können und ihre Beteiligung mitnehmen. Da kommt das Vesting ins Spiel, in deutschen Verträgen auch als "Verfallbarkeit" oder sogar "Vestierung" oder ähnliches bezeichnet.
Agrar & AgriTech
Der Photovoltaik-Pachtvertrag
Pachtverträge für Flächen-Photovoltaik-Projekte: Worauf Verpächter*innen achten sollten
Höferecht & Betriebsnachfolge
Landwirtschaftliche Betriebe bergen wie alle anderen Unternehmen im Generationsverlauf diverse Herausforderungen. Das Grundeigentum stellt meistens einen enormen Wert dar, der jedoch nur minimale Renditen abwirft. Anderes Vermögen ist sehr oft kaum vorhanden, weil alle Ersparnisse im Betrieb reinvestiert werden. Kommt es nun zum Generationswechsel und der Unternehmensnachfolge, stellt das allgemeine Erbrecht mit seinen Steuerlasten und seinen Pflichtteilen diese Kombination aus hochwertigen, aber illiquiden Assets mit dazu niedriger Profitabilität vor echte Herausforderungen. Der Betrieb soll ja eigentlich als Ganzes erhalten bleiben, dies ist nur oft bei Ausgleichsansprüchen aufgrund des vermachten Wertes kaum möglich. In manchen Bundesländern hilft hier das Höferecht:
Kompensationsmaßnahmen & Ausgleichsflächen
Pachtverträge für Flächen-Photovoltaik-Projekte: Worauf Verpächter*innen achten solltenAusgleichsflächen und Kompensationsmaßnahmen nach Naturschutzrecht: Modelle, Chancen und rechtliche Aspekte für Grundeigentümer*innen
